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20.07.2026

Sommerferien als Bauzeit: Zahlreiche Maßnahmen an Duisburger Schulen geplant

Während in den Schulen der Unterricht ruht, beginnt für die Wirtschaftsbetriebe Duisburg und die ausführenden Gewerke an vielen Schulstandorten eine besonders arbeitsintensive Zeit. Rund 200 Bau-, Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen werden in den Sommerferien umgesetzt, vorbereitet oder fortgeführt. Ziel ist es, Schulgebäude zu erhalten, zusätzliche Räume zu schaffen und die Bedingungen für Unterricht, Betreuung und Schulalltag weiter zu verbessern. Die Ferienzeit bietet dafür wichtige Zeitfenster, weil Arbeiten in den Gebäuden mit deutlich weniger Einschränkungen für den Schulbetrieb durchgeführt werden können.

„Die Sommerferien sind für uns eine zentrale Bauphase. Viele Arbeiten lassen sich nur dann sinnvoll umsetzen, wenn keine Schülerinnen und Schüler im Gebäude sind und der Schulbetrieb nicht gestört wird“, sagt Björn Metzler, Geschäftsbereichsleiter Immobilien, Wirtschaftsbetriebe Duisburg. „Damit leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, die Schulgebäude in Duisburg instand zu halten und Schritt für Schritt weiterzuentwickeln.“

Die Maßnahmen reichen von kleineren Instandhaltungen bis zu umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten. Viele davon sind Teil längerfristiger Bau- und Sanierungsplanungen. Sie beginnen teilweise bereits vor den Ferien und werden auch nach diesen fortgeführt.

Ein Schwerpunkt liegt auf zusätzlichen Räumen für Unterricht und Betreuung. Dazu zählen auch temporäre Containeranlagen, die an mehreren Standorten aufgestellt oder vorbereitet werden. Zusätzliche Raumkapazitäten entstehen unter anderem am Franz-Haniel-Gymnasium, an der Gemeinschaftsgrundschule Pestalozzistraße, an der Katholischen Grundschule am Bergmannsplatz, an der Erich-Kästner-Gesamtschule, an der Gemeinschaftsgrundschule Auf dem Berg, am Bertolt-Brecht-Berufskolleg sowie an der Katholischen Grundschule Fährmann-Schule.

Auch der offene Ganztag und die Betreuungsbereiche stehen an mehreren Standorten im Fokus. Maßnahmen sind unter anderem an der Gemeinschaftsgrundschule im Dichterviertel, an der Gemeinschaftsgrundschule Otfried Preußler, an der Katholischen Grundschule Nombericher Straße, an der Gemeinschaftsgrundschule Pestalozzistraße, an der Schule am Röttgersbach sowie an der Gemeinschaftsgrundschule Hermann-Grothe-Straße vorgesehen. An der Grundschule Albert-Schweitzer wird unter anderem die Mensa in die OGS-Räume verlegt, die alte Küche reaktiviert und der Bereich baulich angepasst.

Weitere Arbeiten betreffen die Sanierung und Instandhaltung der Gebäude. Dazu zählen unter anderem Arbeiten an Böden, Wänden, Decken, Türen und WC-Anlagen sowie Maler-, Fliesen-, Trockenbau-, Tischler- und Metallbauarbeiten sowie Brandschutzmaßnahmen. Malerarbeiten werden beispielsweise an der Gemeinschaftshauptschule Ludgerusstraße, am Bertolt-Brecht-Berufskolleg, an der James-Rizzi-Schule, an der Globus-Gesamtschule, an der Regenbogenschule sowie an der Gemeinschaftsgrundschule Vennbruchschule umgesetzt.

Auch Sanitärbereiche werden in enger Zusammenarbeit mit dem städtischen Multidienstleister octeo erneuert. WC-Sanierungen beginnen unter anderem an der Katholischen Grundschule Fährmann-Schule, an der Gustav-Stresemann-Realschule sowie an der Gemeinschaftsgrundschule Humboldtstraße. Die Arbeiten werden teilweise über die Sommerferien hinaus fortgeführt.

„Auch unter schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen bleibt die Instandhaltung der Schulen eine wichtige Aufgabe“, so Björn Metzler. „Die Vielzahl der Maßnahmen zeigt: In den Sommerferien steht an den Duisburger Schulstandorten nichts still.“

Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg koordinieren die Arbeiten eng mit den beteiligten Fachbereichen, Planenden und ausführenden Firmen. Ziel ist es, die Maßnahmen effizient umzusetzen und Beeinträchtigungen für Schulen, Schülerinnen und Schüler sowie Beschäftigte so gering wie möglich zu halten.